Klus Aesch

Tschaepperliweine Betrieb in Aesch BL

Die Aescher Klus liegt etwa zwei Kilometer östlich vom Dorfkern. Funde, die hier gemacht wurden, deuten darauf hin, dass dieser Ort bereits in der Jungsteinzeit von Kelten bewohnt wurde und wohl als heiliger Ort galt. «Aesch» bedeutet wohl «Asche» und deutet damit auf einen alten Kultplatz hin, wo bei der «Asche der uralten Ahnenfeuer» religiöse Feiern stattfanden. Die aussergewöhnlich hohen Schwingungen bei der Klus lassen die Vermutung zur Gewissheit werden, dass dieser Ort seit jeher als Kraftort bekannt war.

Am Felsen ist die ist die intensive Strahlung deutlich spürbar und man fühlt sich sofort von einer feinen elektrisierenden Kraft erfüllt und spürbar angeregt. Ein kleines Quellbächlein hat eine flache Einbuchtung ausgewaschen und rinnt nun plätschernd in das kleine Becken. Bei der weich geformten, nach innen gewölbte Naturskulptur spüren achtsame Besucherinnen eine geheimnisvolle weibliche Präsenz. Wie beim gegenüberliegenden Fels ist die Schwingung hier intensiv, wirkt aber entspannend und lässt das Gemüt leichter werden.

In der Mitten der beiden Felsenpfosten spürt man, wie die beiden Kraftfelder ineinander übergehen. Unmittelbar nach dem Quellbächlein wächst rechts am Weg Hirschzungenfarm, der auch an anderen hoch schwingenden, magischen Orten im Jura anzutreffen ist. In der traditionellen Medizin wird Hirschzungenfarn zur Heilung von Krankheiten der Atemwege und Lungen eingesetzt.

Die Geobiologin Blanche Merz vermutete in der Aescher Klus einen aussergewöhnlich hoch schwingenden Ort der Kraft und berichtete in ihren Publikationen darüber. So machte sie diesen Kraftort über die Region hinaus bekannt. Das Zentrum der Kraft liegt wohl auf einer Wiese, die Schwingungen sind aber an Kraftplätzen wie der Quelle fast ebenso hoch. Aber auch auf dem Burgengrat und auf der Umrundung des Geländekessels ist das aussergewöhnliche Energiefeld gut zu spüren. Es empfiehlt sich, achtsam und mit Respekt für die Geschichte und den Geist des Ortes zu gehen.

 

Quelle: Pier Hänni, Magischer Jura. Wanderungen zu Orten der Kraft von Schaffhausen, über Basel bis zum Neuenburger Jura, AT Verlag, Baden und München, S. 88-90.