Langenbruck

Kloster Schoenthal

Langenbruck erreicht man mit dem Auto in 10 Minten ab Oensingen, in 30 Minuten ab Basel, in 40 Minuten ab Bern und in einer Stunde ab Zürich und Luzern. Ab Balsthal und Waldenburg fahren stündlich Busse.

Langenbruck wird als Villa Langebruccho 1145 erstmals urkundlich erwähnt. Die Geschichte des Passübergangs begann, als die Römer den Weg zur festen Strasse ausbauten, weil er als Verbindung zwischen den Städten Aventicum und Augusta Raurica wichtig geworden war. Durch das sumpfige Gelände bei Langenbruck bestand die Strasse aus einer Lage von Hölzern, weshalb dieser Wegabschnitt die Bezeichnung «Lange Brücke» erhielt. Die Konstruktion diente dazu, Fuhrleute, Zugtiere und Karren besser über den morastigen Boden zu bringen.

Langenbruck war in früheren Jahren ein Luftkurort vor allem für Gäste aus der Stadt Basel. Bekannt war der Ort für die Skispringen auf der Erzenbergschanze und später auf den Sprungschanzen Freichelen. Heute noch besitzt es Skilifte und Langlaufloipen in Bärenwil. In der Umgebung ist ein Wanderwegnetz von über 100 km angelegt.

Das Kloster Schönthal, eine Gründung des Grafen Adalbero von Frohburg aus dem Jahr 1145, besitzt das älteste erhaltene romanische Portal in der Schweiz.